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Beschreibung: Die zehnte Version des Flight Simulator wurde speziell für das neue Betriebssystem Windows Vista programmiert, ist jedoch auch unter Windows XP lauffähig. Windows Vista ermöglicht durch DirectX 10 eine verbesserte graphische Darstellung.
Microsoft hat den Flight Simulator X („FS Zehn“) vor allem in punkto Detailgenauigkeit vollständig überarbeitet, wobei sie sich in einigen Teilen der Erde gegenüber dem FS 2004 nicht sehr verbessert hat. Allerdings stellt der Flight Simulator X die Erde erstmals als eine komplette Kugel dar. In älteren Versionen wurde der "Raum" um das Flugzeug auf einen bestimmten Bereich begrenzt und der Boden (MSL) dabei linearisiert. Im Flight Simulator X fliegt das Flugzeug nun in einem virtuellen Raum mit der kompletten Erdkugel. So ist es nun z.B. möglich, bei sehr guter Sicht und entsprechender Flughöhe von Süddeutschland aus über die Alpen hinweg die Ansätze des Mittelmeeres zu sehen. Der Flight Simulator X bietet somit einen neuen Grad an Realismus in der Landschaftsdarstellung, was nun erstmals in der Geschichte des MS Flight Simulators das Fliegen nach Sichtflugbedingungen (VFR) erlaubt, bei dem man, ohne zusätzliche Add-ons installieren zu müssen, die Landschaft, die man überfliegt, tatsächlich wiedererkennen kann. Des Weiteren sind unter anderem eine um ein Vielfaches dichtere automatisch generierte Vegetation und Gebäude (Autogen) sowie die Aufwertung der Weltdarstellung durch zusätzliche bewegliche Objekte wie auf Autobahnen fahrende Autos, Schiffe auf dem Meer und Tierherden am Boden hinzugekommen.
Es gibt neben den grafischen Verbesserungen auch viele Erweiterungen an den Flugzeugsystemen (Verbesserte elektrische Systeme mit APU in einigen Flugzeugen) und ein verbessertes Schadensmodell. So sind zum Beispiel Triebwerkbrände oder Öl-Lecks simulierbar, die auch außen am Flugzeug sichtbar werden und das Triebwerk in einer realistischen Weise lahm legen. Das Schadensmodell wird auch in den Missionen (siehe unten) verwendet.
Eine Erweiterung stellen im Speziellen auch erstmals verfügbare Missionen dar, welche sich von den bisherigen „vorprogrammierten“ Flugmissionen deutlich abheben. Die Missionen sind in verschiedene Kategorien eingeteilt, so lässt sich zum Beispiel das Red Bull Air Race auf einer Strecke nachfliegen oder man bekommt die Aufgabe Regierungsmitarbeiter zu Area 51 zu fliegen, wobei dem Piloten mysteriöse Flugobjekte entgegen fliegen und Funksprüche mitgehört werden können.
Je nach dem, wie man die Mission absolviert hat, bekommt man spezielle Auszeichnungen, Medaillen oder Erinnerungsstücke. Erstmals werden auch die Gesamtflugstunden gezählt und dadurch zusätzliche Auszeichnungen verteilt.
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